Pressemitteilung

PRESSEMITTEILUNG | 8. Dezember 2005
„Kreatives Verwaltungsmanagement – Auf die Strategien kommt es an!“

So lautet der Titel des neuen Buches von Astrid Braun-Höller, Strategieexpertin und Coach aus Bad Bodendorf, das sie gemeinsam mit Detlef Zähringer, Verwaltungsprofi der Stadt Herzogenrath geschrieben hat und das nun im Engelsdorfer Verlag erschienen ist.

Es geht darin um pfiffige Ideen, wie es einer Verwaltung gelungen ist, in Zeiten knapper Kassen dennoch ihre Ziele zu erreichen. Beispielsweise zu sparen mit Hilfe eines Ideen- und Sparwettbewerbes, bei dem sich die Bevölkerung aktiv beteiligte.

Und ausgerechnet dieser Wettbewerb erhielt beim jüngsten KGSt-Forum in Bochum den Innovationspreis „Intelligentes Sparen“. Diese Auszeichnung wird alle drei Jahre durch die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), den größten Kommunalen Managementverband im deutschsprachigen Raum, verliehen.

Seit knapp zehn Jahren begleitet Astrid Braun-Höller als externe Beraterin die Stadt Herzogenrath und hat schon so manches Projekt gemeinsam mit der Stadt entwickelt und umgesetzt.

„Ich wusste, dass der initiierte Wettbewerb Erfolg haben wird. Aber dass er den ersten Preis des bundesweiten Wettbewerbes erhält, damit haben wir alle nicht gerechnet und uns umso mehr darüber gefreut“, so die Autorin Braun-Höller.

Im Buch werden noch weitere Reformprojekte beispielhaft aufgeführt wie etwa das Erfolgsmodell Bürgerbüro, die Interkommunale Zusammenarbeit auf dem Personalsektor und das Führungsfeedback, ein Instrument, das in bundesdeutschen Verwaltungen noch sehr selten eingesetzt wird. Es richtet sich an Fachleute aus Verwaltung und Politik ebenso wie an interessierte LeserInnen, die erfahren wollen, wie es eine Verwaltung geschafft hat, bestimmte Themen anzugehen und umzusetzen

„Strategische und kreative Kommunikation ist das A und O in Reformprozessen und der Schlüssel zum Erfolg“ – das ist eine der Kernthesen von Astrid Braun-Höller, die als Zitatgeber auch den Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Dr. Hans-Ulrich Tappe für das Buch gewinnen konnte: „In einem stark politisch geprägten Arbeitsumfeld ist strategisches Handeln geradezu existentiell wichtig, vor allem dann, wenn es auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit angelegt sein soll. Nur eine für jedermann erkennbare, also im positiven Sinne berechenbare Strategie gepaart mit der „Geradlinigkeit“ verantwortlich handelnder Menschen kann auf Dauer zu einem breiten gesellschaftlichen Konsens führen.“

 

ARTIKEL für die Zeitschrift „Innovative Verwaltung“ | 24. Januar 2006 Kreativ Verwaltung managen – Auf die Strategien kommt es an!

Wenn das nur so einfach wäre, mögen Sie jetzt vielleicht denken. Strategien schön und gut – aber wie findet man denn die richtige Strategie, und dann auch noch zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und den richtigen Zielgruppen?

Und überhaupt – warum kommt es denn in Verwaltungen auf die Strategien an?

Dazu ein kurzer Blick in die jüngste Vergangenheit:
Wie ein roter Faden zieht sich durch alle Verwaltungen bundesweit der zentrale Begriff: Verwaltungsmodernisierung. Das, was vor etwa 10 Jahren als Kür bei einigen Verwaltungen begann, ist mittlerweile Pflicht geworden. Der Wandel von der unnahbaren, hoheitlichen Verwaltung hin zum Dienstleistungszentrum für die BürgerInnen ist längst im Gange und wird allerorts erwartet und gefordert.

Modern, effizient und kundenorientiert sollen sie sein, die neuen Dienstleistungsunternehmen. Nachhaltig Verwaltungsleistung steigern bei deutlicher und dauerhafter Kostensenkung – das ist die Devise.

Landauf, landab kursieren durch die Verwaltungsflure Begriffe wie Hartz IV, Kommunales Finanzmanagement, Neue Steuerungsmodelle, radikale Aufgabenkritik, dezentrale Ressourcenverantwortung, Kontraktmanagement, Controlling oder Privatisierung.

Passend dazu gibt es eine Fülle an Informationsmaterial, wissenschaftlichen Untersuchungen, Abhandlungen und Praxisbeispielen.

All dies stellt Verwaltungen vor enorme Herausforderungen. Die Erwartungen sind hoch. Genauso wie der Kostendruck, der zum Handeln zwingt und Positionen manchmal unvereinbar erscheinen lässt. Die unterschiedlichsten Menschen müssen bei diesem Reformprozess mit eingebunden werden: Die MitarbeiterInnen der Verwaltungen, die Politik und die Öffentlichkeit.

Aber – und das sind die zentralen Fragen:
Wie gewinnt man denn diese Menschen für Ideen, für Veränderung, für Reformen?
Wer sind für bestimmte Themen die relevanten Zielgruppen und wen bindet man wann wie und wo ein?
Welche Methoden sind für welche Zwecke sinnvoll?
Über welche Medien transportiert man am besten welche Botschaften? Wie muss beispielsweise eine Rede, eine Hausmitteilung, ein Mailing, ein Artikel formuliert werden, um das im Vorfeld formulierte Ziel zu erreichen?
Und - Wie entwickelt man eine individuell zugeschnittene Kommunikationsstrategie, in der die einzelnen Schritte alle aufeinander sinnvoll und ergebnisorientiert abgestimmt sind?

Einige Verwaltungen sind bei diesen Reformprozessen im Zuge der Verwaltungsmodernisierung sehr erfolgreich und haben sich damit auch in der breiten Öffentlichkeit einen guten Namen gemacht.

Und wenn man dort einmal hinter die Kulissen blickt und näher untersucht, warum es ihnen denn gelungen ist, Verwaltungsmodernisierung zu einem spannenden, dynamischen, zielgerichteten und erfolgreichen Prozess zu machen, so stellt man fest, dass sie alle eine gemeinsame Erfolgsformel haben, die da lautet:

Klug reformieren heißt
strategisch kreativ kommunizieren!

Und strategisch kreativ kommunizieren heißt: Das richtige Mittel am richtigen Ort mit den richtigen Zielgruppen zum richtigen Zeitpunkt anwenden!

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Rettet die Kommunen – Reformen statt Kahlschlag“ zeigten zahlreiche Gemeinden großen Einfallsreichtum. Bürgermeister standen in einem Schwimmbad bis zum Hals im Wasser, Rathausuhren wurden auf „fünf vor zwölf“ gestellt. Andere Ideen waren die Umbenennung des Rathauses in „Kassa blanko“ und Protestmärsche und Demonstrationen der Bürgermeister auf Wochenmärkten, in Fußgängerzonen…, um sich Gehör zu verschaffen.

Allen Aktionen gemeinsam ist, dass sie eine klare Botschaft deutlich auf den Punkt gebracht haben und dies medienwirksam dargestellt haben.
Und damit sind wir bei einem zentralen Punkt: Öffentlichkeitsarbeit.

Denn: Tue Gutes und lasse darüber reden!

Nur - die beste Idee nützt nichts, wenn sie nicht ihren Sinn und Nutzen nach außen erkennbar macht. Damit muss sie sowohl gegenüber den MitarbeiterInnen als auch gegenüber den BürgerInnen und der Öffentlichkeit kommuniziert werden.

Dies setzt ein Gesamtkonzept voraus und genau hier sind wir am springenden Punkt angelangt: Häufig wird nämlich beim Thema Verwaltungsmodernisierung der Fehler gemacht, dass bruchstückhaft mal hier, mal dort reformiert wird, ohne alle Maßnahmen aufeinander abzustimmen, sowohl inhaltlich als auch zeitlich.

Strategische und kreative Kommunikation
ist das A und O in Reformprozessen
und der Schlüssel zum Erfolg!

Nur wer es schafft, die richtige Strategie zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Zielgruppen anzuwenden, wird damit auch erfolgreich sein.

Und wer jetzt praktische Beispiele für strategische kreative Gesamtkonzepte sucht kann nachschlagen in dem neuen Buch „Kreatives Verwaltungsmanagement – Auf die Strategien kommt es an!“

Geschrieben von der Strategieexpertin Astrid Braun-Höller aus Bad Bodendorf und Detlef Zähringer, Verwaltungsprofi der Stadt Herzogenrath, werden im Buch pfiffige Ideen beschrieben wie es einer Verwaltung gelungen ist, in Zeiten knapper Kassen dennoch ihre Ziele zu erreichen. Beispielsweise zu sparen mit Hilfe eines Ideen- und Sparwettbewerbes, bei dem sich die Bevölkerung aktiv beteiligte und der beim jüngsten KGSt-Forum in Bochum den Innovationspreis „Intelligentes Sparen“ erhielt.

Vom Ursprung der Idee über die Durchführung bis hin zur Preisverleihung sind chronologisch Originaldokumente als Bausteine zusammen getragen, die das Gesamtkonzept der strategischen Kommunikation im Rahmen dieses Wettbewerbs verdeutlichen.

Im Buch werden noch weitere Reformprojekte beispielhaft aufgeführt wie etwa das Erfolgsmodell Bürgerbüro , die Interkommunale Zusammenarbeit auf dem Personalsektor und das Führungsfeedback, ein Instrument, das in bundesdeutschen Verwaltungen noch sehr selten eingesetzt wird.

Aus der Praxis für die Praxis lautet der Untertitel des Buches, das sich an Fachleute aus Verwaltung und Politik ebenso wie an interessierte LeserInnen richtet. Es ist gedacht als eine Fundgrube für eigene Ideen zum Nachschlagen, Weiterentwickeln, Kombinieren und als Mutmacher für kreatives strategisches Verwaltungsmanagement !